Sachertorte

Die Sachertorte ist eine süße Spezialität und ist weltweit bekannt. Mit ihrer feinen Rezeptur, zieht diese wunderbare Torte eigentlich alle in ihren Bann.

Die Sachertorte und ihre Geschichte



Die Sachertorte ist weltweit bekannt und kann mit seiner einzigartigen Rezeptur praktisch jeden in seinen Bann ziehen. Es handelt sich um eine Schokoladentorte mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur. Klingt simpel, ist aber doch so lecker, dass sie als eine Spezialität der Wiener Küche gilt. Die erste Sachertorte findet sich bereits im 18. Jahrhundert. So gibt es unter anderem ein Kochbuch von Conrad Haggers aus dem Jahre 1718 oder auch das Gartler-Hickmanns "Wiecherische bewährte Kochbuch" von 1749, in dem sich die Sachertorte wiederfindet. Die Geschichte der eigentlichen Sachertorte beginnt bereits mit dem berühmten Fürst Metternich. Dieser soll seine Hofküche im Jahr 1832 beauftragt haben, für sich und seine hochrangigen Gäste ein besonderes Dessert zu kreieren. Der eigentliche Chefkoch war jedoch krank und so musste Franz Sacher, der damals Lehrling im zweiten Jahr und gerade mal 16 Jahre jung war, die Aufgabe übernehmen und erfand die Grundform der Sachertorte.

Die Torte hatte den Gästen auch durchaus gemundet, jedoch wurde keine weitere Aufmerksamkeit an sie verwandt. Erst sein ältester Sohn Eduard vollendete die Sachertorte in ihrer heute bekannten Form. Zunächst war das Angebot auf einige spezielle Lokalitäten beschränkt, aber schon bald sollte sie den weiten Weg auch nach Deutschland schaffen. Seither, und das ist unumstritten, gilt die Torte als eine der berühmtesten kulinarischen Spezialitäten Wiens. Mittlerweile muss man also nicht mehr extra nach Wien reisen, um von der berühmten Sachertorte kosten zu dürfen. Man kann die Torte sogar selber nachbacken. Fraglich ist, ob das Geschmackserlebnis dann gleich ist oder ob man sich auf Unterschiede einstellen sollte.

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